KULTmomente

In den vergangenen Jahren gab es viele besondere Momente, welche sich vor allem durch Freude, Lachen und viel gemeinsamer Zeit bemerkbar machten. Dennoch sind ein paar davon besonders hervorzuheben. Zu den herausragenden Momenten gehört auf jeden Fall immer die Feststellung eines Prozesses, welchen man von Beginn an durchgängig feststellen konnte. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass die Gruppe enger zusammenwächst, aber vor allem dadurch, dass die Behinderungen und die Heterogenität in der Gruppe keine Rolle mehr spielt. Nach zwei Jahren sind die Jugendlichen nun an einem Punkt, an dem sie sich selbst Gedanken machen wie man das Zusammenleben weiter fördern kann und Projekte wie KULT in den Alltag integrieren könnte. Außerdem ist immer etwas Besonderes wenn das Engagement und die investierte Zeit Früchte trägt. Dies hat sich unteranderem in einer Festigung und Erweiterung der Gruppe gezeigt. Durch das Engagement der Betreuer und der Teilnehmer sind bereits Synergieeffekt
e festgestellt worden. Während zu Beginn des Projekts fast ausschließlich Schülerinnen und Schüler einer Klasse teilnahmen, nehmen mittlerweile Jugendliche aus verschiedenen Klassen, Jahrgangsstufen und Schulen teil. Durch diesen Strahleffekt werden immer mehr Jugendliche dazu bewegt, sich für ihre Umwelt sozial zu engagieren. Besonders schön ist es zu sehen, dass die Teilnehmer zu Beginn des Projektes in der frühen Adoleszenzphase waren, und nun durch die weiteren Lebensphase Teil des Projektes bleiben möchten und sich freiwillig engagieren. Schon jetzt drehen sich die Gedanken der älteren Teilnehmer darum, wie sie das Zusammenleben der Kinder und Jugendlichen mit und ohne Behinderung weiter voran bringen können. So gab es einen weiteren herausragenden Moment, als die Teilnehmer zum ersten Mal ein eigenes digitales Projekt in Form eines gemeinsamen Instagramaccounts begannen